Naturheilpraxis Kirsten Sildatke
Heilpraktikerin in Lemsahl - Mellingstedt

Manuelle Wirbelsäulen Therapie

Die Wirbelsäule ist von zentraler Bedeutung für die Gesundheit des menschlichen Körpers. Sie ermöglicht uns den aufrechten Gang und schützt zugleich das Rückenmark. Zwischen den Wirbeln verlaufen alle Nerven, die Gehirn und Rückenmark mit unseren Muskeln, Organen und Sinneszellen in Armen, Beinen und Rumpf verbinden. Ist ein Wirbel blockiert, wird der Nerv an dieser Stelle irritiert und der Energiefluss gestört. Die Auswirkungen reichen von Rückenschmerzen bis zu zahlreichen Erkrankungen die durch eine nervale Minderversorgung ausgelöst werden können.

Die manuelle Wirbelsäulentherapie nach Dorn/Popp ist eine wirkungsvolle Methode des Wirbelrichtens, die in einer Kombination aus Massage, Druck und Muskelzugtechnik ausgeführt wird. Sie ist ein schonendes Verfahren und ermöglicht Einblicke in die Beziehungen der Wirbelsäule zu anderen Körperteilen, den Energiebahnen und der Psyche. Alle akuten und chronischen Beschwerden, die durch Wirbelblockaden und oder Beckenschiefstände verursacht sind, können auf schonende Weise behandelt werden.

Therapie

Meine Behandlungen sind eine Komination aus den Therapierichtungen von „Dorn“- „Breuß“ und „Popp“ Zu Beginn der Behandlung steht eine Beschreibung der Beschwerden und ein genauer Sichtbefund mit einer Kontrolle des Beckenstandes und der Beinlängen. Beckenschiefstände sind häufige Ursache von anhaltenden Rückenschmerzen und Wirbelverschiebungen. Wenn ein Beckenschiefstand korrigiert ist, nehme ich in entspannter Atmosphäre eine Breußmassage (ca. 20 bis 30 min.) vor. Diese ist wichtig, um die Muskulatur auf evtl. Wirbelkorrekturen vorzubereiten. Danach nehme ich eine genaue Kontrolle der einzelnen Wirbel vor. Bei einer Fehlstellung wird diese von mir durch sanften Druck und Muskelzug, der durch gezielte Bewegungen des Patienten ausgeführt wird, gerichtet.

Eine Erstbehandlung dauert ca. 1 ½ Stunden.

Kontrolltermine nach ca. 5 bis 7 Tagen sind sinnvoll, um zu beurteilen, ob Die Korrekturen bestand hatten. Es ist nicht selten, dass ein schiefes Becken oder ein verschobener Wirbel in die alte Fehlstellung zurückrutscht. Der Zeitaufwand einer Folgebehandlung ist sehr unterschiedlich und hängt natürlich von der Anzahl der vorzunehmenden Korrekturen und oder der Hartnäckigkeit einer Fehlstellung ab.

Die Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp

(DWP) ist eine sanfte manuelle Therapieform, die vom Würzburger Therapeutenehepaar Eberhard und Helga Popp entwickelt wurde. Dabei haben sie verschiedene Denkansätze zusammengeführt, über lange Jahre mit den eigenen Erfahrungen bereichert und so schließlich eine ganzheitliche, in sich geschlossene sehr differenzierte Therapie entwickelt, die inzwischen schon über viele Jahre angewendet wird.

Die DWP behandelt als erstes die häufig bestehende funktionelle Beinlängendifferenz und danach das Becken in den 3 vorhandenen Bewegungsachsen Pfeilachse, Längsachse und Querachse. Dies sind: vertikale und horizontale Beckenschiefstände, Blockaden des Kreuzbein-Darmbeingelenkes, Kreuzbeintorsionen, Beckenkippungen in Vor-oder Rückschreitstellung sowie Beckentorsionen nach innen oder aussen. Anschließend folgt die Untersuchung und Korrektur der gesamten Wirbelsäule. Die Behandlungstechnik folgt dabei immer dem gleichen Grundprinzip. Die Korrektur von Wirbelkörperverschiebungen und die Lösung von Blockaden erfolgt über gezielten Muskelzug einer dynamischen Bewegung, die vom Behandler angeleitet und unterstützt vom Patienten ausgeführt wird.

Rudoph Breuß

Die ideale Ergänzung zum einlenken der Wirbel ist die Breuß-Massage. Der Österreicher Rudolf Breuß aus Vorarlberg ist als Heiler bekannt geworden. Für die Menschen mit Rückenproblemen hat er eine sanfte Spezial-Massage der Wirbelsäule entwickelt. Mit dieser besonderen Wirbelsäulen-Massage lösen wir die feinen Blockaden in der Wirbelsäule auf. Auch mit dieser Behandlung lassen sich schon so manche Schmerzen lösen.

Die Breußmassage der Wirbelsäule bewirkt:

Die Breuß-Massage ist eine hervorragende Vorbereitung für das Richten der Wirbelsäule

Die Dorn-Methode

Dieter Dorn, ein Sägewerk-Betreiber in Lauterach bei Memmingen, wollte einen Baum hochheben - da kam er selbst nicht mehr hoch. Hexenschuß! Da kam dem Allgäuer der alte Schloßbauer aus dem Nachbardorf in den Sinn, über den er am Stammtisch gelacht hatte. „Schlimmer kann es eh nicht werden“, dachte sich Dorn und machte sich auf zu dem „Knocheneinrenker“, der schon auf die 80 zuging. Der renkte aber gar nicht, sondern Dorn mußte mit dem Bein schlenkern, während der Alte mit wenigen Handgriffen den Wirbel reindrückte. Geradeso, wie er's bei einer alten Bäuerin im Kemptener Umland gesehen hatte, die immer das Vieh „eingerichtet“ hat - und die Dienstboten dazu. Auch beim Sägewerkbesitzer Dorn war der Schmerz im Nu weg, und er konnte gleich wieder seine schwere Arbeit tun.

Verblüfft fragte er, ob man so etwas lernen könne. „Du brauchst es nicht lernen, Du kannst es“, war die Antwort. Der Alte forderte Dieter Dorn auf, mit dieser Methode weiterzuarbeiten, da er selbst nicht mehr lange leben würde. Dorn blieb tatsächlich keine Zeit mehr, in die Lehre zu gehen, denn vier Wochen später lag der Schloßbauer schon krank darnieder. Doch die Sache ließ Dorn keine Ruhe. Sein Interesse war geweckt. Nur - er mußte sich die Methode nun selbst erarbeiten. Dorns erste Patientin war seine Frau, die seit zehn Jahren an starken Kopfschmerzen litt, die allen medizinischen Heilversuchen trotzten. Diese Schmerzen verschwanden nach der Behandlung ebenso rasch wie sein Hexenschuß verschwunden war, und sie sind seitdem nicht mehr wiedergekommen.

Einfühlsam lockerte er die Muskeln, drückte auf den vorstehenden Wirbel, der glitt in seine richtige Position - und die Frau war beschwerdefrei.

Der Landwirt begann, abends nach Feierabend in der Küche seine Nachbarn, Kollegen und Kunden zu behandeln. Mit der Zeit kamen immer mehr Hilfesuchende zu Dieter Dorn, und vielen hat er helfen können. Im Laufe der Jahre habe er etwa 20.000 Menschen die Wirbelsäule „gerade gemacht“, bilanzierte er 1997 beim ersten Kongreß über seine Methode. Noch heute praktiziert er werktags in den Abendstunden mit etwa 15 Patienten und Lernwilligen. Bis aus Norddeutschland, Österreich und der Schweiz kommen sie, haben viel Positives von der effektiven Behandlung der Gelenke und der Wirbelsäule nach Dorn gehört. Es mag vielleicht überraschen, aber immer wieder gehören auch Ärzte, ja sogar Orthopäden zu seinen Patienten - und anschließend oft auch zu seinen Schülern.